Rückengesundheit - das A und O

 

Der Rücken des Pferdes ist für die Gesundheit des Pferdes von besonderer Bedeutung. Er bildet die Brücke zwischen Vorder- und Hinterhand und seine Gesundheit entscheidet über das allgemeine Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit und Nutzbarkeit des Pferdes als Reitpferd.

Probleme im Bereich der Rückenmuskulatur und nachfolgend des Skeletts haben vielfältige Auswirkungen auch auf andere Bereiche der Pferdegesundheit. Hier sind insbesondere Knie- und Sprunggelenke zu nennen, die durch einen schmerzenden Rücken durch Schonhaltungen übermäßig belastet werden und infolge dessen ebenfalls mit Erkrankungen reagieren. Die Konsequenzen können Lahmheiten, Widersetzlichkeiten, Stolpern, Buckeln sowie Maul- und Genickschwierigkeiten sein. Ein Pferd, dessen Arbeitshaltung und Motivationsschwelle zu wünschen übrig lässt, sollte auf Probleme im Bereich des Rückens und der Gliedmaße untersucht werden.

Rückenschwierigkeiten können auch durch Probleme im Bereich der Gliedmaßen verursacht werden. Pferde mit Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates bemühen sich, eine Entlastungshaltung zu finden, die dann ebenfalls häufig den Rücken übermäßig belastet und zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Ein weiterer Ursprung für das Vorhandensein von Rückenbeschwerden können Probleme im Bereich der Verdauung sein. Das Pferd benötigt für die Aufwölbung des Rückens und damit für die Losgelassenheit und das Engagement der Hinterhand als Gegenspieler die Bauchmuskulatur. Unterschwellige Verdauungsprobleme und damit verursachte vermehrte Verspannungen im Bauchmuskulaturbereich vermindern die Tragfähigkeit und Aufwölbung des Rückens und verursachen so Rückenfestigkeit und Verspannung der Rückenmuskulatur.


Lösungsansätze für die verschiedenen Ursachen der Rückenverspannungen bestehen zunächst darin, abzuklären, ob das Pferd prinzipiell gesund ist.
Dann sollte man sein Augenmerk auf das Training des Pferdes richten. Schäden im Rückenbereich können durch unsachgemäßes Training verursacht werden. Sowohl ständig zu tiefes, enges Einstellen des Pferdes als auch das Hochnehmen des Kopfes mit gleichzeitigem Wegdrücken des Rückens schädigen denselben. Das Ziel eines ausgewogenen Trainings ist eine gedehnte Oberlinie mit schwingendem, gelöstem Rücken und einer im Takt kontrahierenden Lenden- und Bauchmuskulatur, die das freie Unterfußen der Hinterhand erlaubt.

Auch die Ausrüstung des Pferdes sollte überprüft werden. Ein schlecht sitzender Sattel, der Druck verursacht oder eine unsachgemäß verschnallte Trense können zu Schmerzen und daraus resultierenden Verspannungen führen.

Des Weiteren sollte der Ernährung des Pferdes Aufmerksamkeit gewidmet werden. Zu hohe Kraftfuttergaben und geringe Heugaben belasten den Verdauungstrakt und können zu Störungen im Dünn- und Dickdarmbereich führen. Eine ausgewogene Fütterung hat für die Gesundheit des Verdauungstraktes und für das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes eine weitreichende Bedeutung. Diese erstreckt sich sowohl auf die Energiebereitstellung als auch auf den körpereigenen Wasser- und Elektrolythaushalt. Doch auch das beste Training führt nur dann zu einer Verbesserung der Muskulatur und zu ihrem Aufbau, wenn dem Organismus hierfür alle benötigten Baustoffe über eine möglichst natürliche Fütterung zur Verfügung gestellt werden. Hier bietet sich die Fütterung von Power-Balls ergänzend zu Korn und Heu an, da sie eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Aminosäuren (unerlässlich für den Muskelaufbau), essentiellen Fettsäuren sowie einer Kräutermischung, die den Stoffwechsel optimiert, gewährleistet. Zur Fütterung lesen Sie bitte unseren Fütterungsratgeber mit den entsprechenden Fütterungsplänen oder nutzen Sie unseren Download Futterberater.

Nähere Informationen zur Verdauung des Pferdes finden Sie hier!

 

 

 

 
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