Kleine Kräuterkunde

 

Blasenerkrankungen

 

Problem:                              Urin ist alkalisch geworden.

Ursache:                               Ernährung oder entzündliche Prozesse

 

Bärentraube

Wirkstoffe:

Gerbstoffe, Flavonglycoside, Arbutin (wird in Niere aufgespalten in zwei Wirkstoffe, die Urin ansäuern => desinfizierend, besseres Keimspektrum)

Wirkung:

desinfizierende Wirkung durch ph-Absenkung, schleimhautstärkende Wirkung, bei längerer Gabe wird Urin grün bis dunkelbraun

Vorkommen:

ganz Europa, Sand-Kalkböden, Heidegewächs, Nadelwälder

Verwendete Teile:

Blätter, Ernte April – Juni, 30 Minuten kochen lassen

Dosierung:

1 Teel. mit 2 Tassen Wasser aufkochen, auf 1 Tasse reduzieren, 3 x tgl. 1 Tasse

 

Bruchkraut (Herniaria)

Wirkstoffe:

Gerbstoffe, Saponine, Alkaloide, Flavonglycoside, wenig ätherische Öle, Herniarin (stark krampflösend)

Wirkung:

beruhigt Schleimhäute, stark krampflösend, desinfizierend, entquellend = schellungslösend bei aufgequollenen Harnröhren, gegen Harngriesreizung

Vorkommen:

Mittel- und Südeuropa, Nordafrika, Osteuropa bis Sibirien, teilw. Nordeuropa

Verwendete Teile:

ganzes Kraut ohne Wurzel, Juni - September

Dosierung:

1 Teel. auf eine Tasse Wasser 3 x tgl.

 

 

Weitere wirksame Kräuter bei verschiedenen Erkrankungen

Wirkstoffe der Heilpflanzen

 

 

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